Satzung

Satzung der Bolivienpartnerschaft „San Gabriel“ e.V. Stand 12.3.2005 § 1 Name und Sitz des Verein. Der Verein führt den Namen Bolivienpartnerschaft "San Gabriel" und hat seinen Sitz in Hildesheim. Er ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Hildesheim unter der Nr. 1978 eingetragen. Read More
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Satzung

Satzung der Bolivienpartnerschaft „San Gabriel“ e.V.

Stand 12.3.2005

§ 1 Name und Sitz des Verein.

Der Verein führt den Namen Bolivienpartnerschaft "San Gabriel" und hat seinen Sitz in Hildesheim. Er ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Hildesheim unter der Nr. 1978 eingetragen.

§ 2 Zweck des Vereins

  1. Der Verein hat den Zweck, Nächstenliebe und Verantwortung gegenüber notleidenden und hilfsbedürftigen Kindern , Jugendlichen und Erwachsenen in Bolivien und anderen Ländern der sogenannten Dritten Welt zu wecken und zur Linderung der Not beizutragen.

  2. Die Hilfe soll insbesondere in regelmäßiger Versorgung und Erziehung zu christlicher Toleranz von Kindern und Jugendlichen in geeigneten Einrichtungen (Kindertagesstätten, Heime u. a.) oder in Familien bestehen. Sie soll möglichst zum Abschluss der Berufsausbildung führen und ohne Unterschied von Geschlecht, Rasse und Religion gewährt werden. Zu diesem Zweck werden vorzugsweise Patenschaftsverhältnisse angebahnt und gepflegt. Außerdem soll das öffentliche Gesundheitswesen gefördert werden.

  3. Verfügbare Mittel können verwendet werden zur Verbesserung, Erweiterung und zum Neubau von Kindertagesstätten, Heimen und ähnlichen Einrichtungen sowie für die Ausbildung von Betreuungskräften und anderen Maßnahmen zur Qualifizierung, Berufsberatung, -ausbildung, -vermittlung und Starthilfe für die berufliche Existenz der Patenkinder und im Sinne einer ganzheitlichen Hilfe für Bildungs- und Entwicklungsarbeit mit den Eltern der Patenkinder und anderen Erwachsenen aus den betreffenden Gemeinwesen. Außerdem können Mittel für die Hilfen in besonderen Notfällen verwendet werden, von denen Kinder und ihre Umgebung betroffen sind. Verfügbare Mittel können auch zum Bau und zur Unterhaltung von Gesundheitszentren verwendet werden.

  4. Der Verein läßt sich in seiner Arbeit durch Vertreter von Kirchen, Missionsgesellschaften, Gemeinschaften und sachverständigen Gremien im In- und Ausland beraten und vermittelt seine Hilfe vorzugsweise durch sie.

§ 3 Gemeinnützigkeit

  1. Durch Wahrnehmung der in § 2 genannten Aufgaben verfolgt der Verein ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung; der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Der Verein fördert somit Erziehung, Berufsausbildung , Gesundheit und den Völkerverständigungsgedanken.

  2. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.

  3. Die Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vermögen des Vereins oder Gewinnanteile. Auch dürfen ihnen keinerlei Vermögensanteile zugewendet werden. Soweit sie auftragsgemäß für den Verein tätig sind, haben sie nur Anspruch auf Erstattung der Auslagen. Die Tätigkeit für den Verein ist grundsätzlich ehrenamtlich.

§ 4 Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins können natürliche Personen werden, die den Zweck und die Arbeit des Vereins bejahen und fördern. Jedes Mitglied muß neben der Betreuung eines Patenkindes eine Aufgabe innerhalb des Vereins übernehmen.

  2. Die Aufnahme als Mitglied soll schriftlich beantragt werden. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

  3. Die Mitgliedschaft wird beendet durch Tod, Austritt oder Ausschluß. Sie erlisch, wenn ein Jahr lang keine Beiträge für das betreute Patenkind geleistet werden, bzw. wenn die übernommene Aufgabe nicht ausgeführt wird. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Ein Ausschluss kann durch Beschluss der Mitgliederversammllung, der endgültig ist, aus wichtigem Grund erfolgen, insbesondere wenn das Verhalten des Mitgliedes dem Zweck oder dem Ansehen des Vereins entgegensteht. Der Betroffenen / dem Betroffenen muss Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben werden. Die Gründe für den Ausschluss sind der Betroffenen / dem Betroffenen schriftlich mitzuteilen.

 

§ 5 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

  1. die Mitgliederversammlung,

  2. der Vorstand.

§ 6 Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung, die von der Vorsitzenden / dem Vorsitzenden geleitet wird, soll jährlich stattfinden. Zu der Mitgliederversammlungwird schriftlich durch die Vorsitzende / den Vorsitzenden - unter Angabe der Tagesordnung - spätestens zwei Wochen vor den Versammlungstermin eingeladen.

  2. Die Mitgliederversammlung muss binnen zwei Wochen einberufen werden, wenn mindestens drei Mitglieder mit schriftlicher Begründung die Einberufung beantragen.

  3. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder anwesend sind . Bei Beschlussfassung soll Einmütigkeit erstrebt werden. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst, wobei Stimmenthaltungen nicht mitgezählt werden.

  4. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung wird ein Protokoll aufgenommen, das von der Sitzungsleiterin / dem Sitzungsleiter, der Schriftführerin / dem Schriftführerr und einem Mitglied zu unterzeichnen ist.

  5. Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

    1. Wahl des Vorstandes,

    2. Entgegennehmen der vom Vorstand und den Mitgliedern zu erstattenden Berichte,

    3. Bestellung der Abschlussprüferinnen / der Abschlussprüfer für das neue Geschäftsjahr,

    4. Abnahme der Jahresrechnung und Entlastung des Vorstandes,

    5. Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern,

    6. Vornahme von Satzungsänderungen,

    7. Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.

§ 7 Vorstand

  1. Der Vorstand hat drei Mitglieder und besteht aus

    1. der Vorsitzenden / dem Vorsitzenden,

    2. seiner Stellvertreterin / seinem Stellvertreter,

    3. mindestens einem weiteren Mitglied.

  2. Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und aussergerichtlich; er führt die Geschäfte des Vereins. Zur Abgabe rechtsverbindlicher Erklärungen ist die Mitwirkung von zwei Vorstandsmitgliedern erforderlich.

  3. Der Vorstand ist für die Führung der Geschäfte verantwortlich:

    1. Festlegung der Teilziele, insbesondere die Übernahme von neuen Aufgaben und Arbeitbereichen sowie deren Beendigung,

    2. jährliche Rahmenpläne,

    3. Aufnahme neuer Mitglieder.

  4. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit gewählt.

§ 8 Satzungsänderung und Auflösung des Vereins

  1. Zur Satzungsänderung, auch zur Änderung des Vereinszweckes ( § 2 ), ist eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen in der Mitgliederversammlung erforderlich.

  2. Die Auflösung des Vereins bedarf der Mehrheit von drei Vierteln der in der Mitgliederversammlung abgegebenen Stimmen.

  3. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereines sowie bei Wegfall seiner bisherigen Zwecke fällt das Vermögen an die Diözese Hildesheim möglichst für die Partnerschaftsaktion mit Bolivien. Diese hat das Vermögen ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden.

  4. Im Falle der Auflösung des Vereins sind die Mitglieder des Vorstandes Liquidatoren.

Tags: verein, recht, satzung

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